Timpetei ...
Von einem Märchen, das aktuell noch in der Entstehung ist, gibt es hier eine ganz kurze Leseprobe. Wer ein bisschen mehr davon lesen möchte, kann das auf dem Blaufedermond. Dort ist eine längere Leseprobe eingestellt.
Seit der alte Elbe sich vor langer, langer Zeit mit seinem Volk zerstritten hatte, lebte er einsam in einem kleinen Haus weitab von den menschlichen Siedlungen. Er liebte die Natur um sich herum und war zufrieden mit sich selbst und den Tieren, die mit ihm lebten. Ein wenig schrullig war er schon. Er war ziemlich vergesslich und sehr eigensinnig, was die Ordnung in seinem Haus betraf. Aber wer vierhundert Jahre alt ist, darf ruhig ein wenig schrullig sein. Die Tiere störte es nicht und bei den gelegentlichen Besuchen, im Dorf der Menschen, die er alle 50 Jahre einmal unternahm, fiel es nicht auf. Der letzte Besuch lag nun schon genau solange zurück. Als Eiwei ihn besuchen kam, traf er gerade alle Vorkehrungen für seine Reise ins Dorf. Eiwei, war ein kleines rotes Eichhörnchen, das er aufgezogen hatte, nachdem er es verwaist im Wald gefunden hatte. Eiwei war ständig zu Schabernack und kleinen Späßen aufgelegt und ärgerte Timpetei gerne, indem es Kleinigkeiten versteckte. Jetzt saß es auf dem Fenstersims der kleinen Hütte und klopfte an die Scheibe. Aber immer wenn Timpetei zum Fenster schaute, duckte es sich. „Ja, was zum grünschillernden Mistkäfer ist denn das?", murmelte Timpetei und lief zum Fenster, um es aufzustoßen und nachzusehen. Dies tat er so ungestüm, dass er Eiwei herunterschubste. „Autsch, geht das auch langsamer?" maulte Eiwei empört und rieb sich sein schmerzendes Hinterteil. ...