Sommermohntraum
Sonne sich in Pfützen bricht,
herzblutrot der Mohn besticht,
hauchzart seine Blütenblätter
beugen sich dem wilden Wetter.
Feengleich tanzt er im Wind
wie ein übermüt'ges Kind.
Wiegt sich vor dem grünen Mais,
weckt die Sommersehnsucht heiß.
Herzglutroter Wiesentraum
überwindet Zeit und Raum,
fliegt auf weißen Wolkenlöckchen,
Mohn nickt dazu mit den Köpfchen.
Fliegt zu dir in windeseile,
damit den Traum er mit dir teile.
Um den Elfenzaubertrohn
blüht im Traum der Sommermohn.
Nimm den Traum, lass ihn nicht warten
pflanz' ihn in den Seelengarten,
spür' das Herzblut das er trägt,
den Puls der unsere Welt bewegt.
Sonne sich in Pfützen bricht,
herzglutrot der Mohn besticht.
Herzblutroter Lebenstraum
reist zu dir durch Zeit und Raum.
© szintilla 2011