Spurensuche
Manchmal ist man auf Spurensuche, folgt einem Pfad den ein Anderer ausgetreten hat.
Warum?
Weil es bequem ist?
Weil der Vorgänger sicher irgendwo angekommen sein muss?
Weil es ein breiter Pfad ist den viele gegangen sind?
Dann muss er richtig sein!?
Weil wir durch Erzählungen wissen wohin er führt
oder weil wir etwas verfolgen um es zu erreichen?
Ausgetretene Pfade erleichtern uns unseren Weg, aber wir treten in die Fußstapfen der Anderen.
Das hindert uns daran eigene Fußspuren zu hinterlassen.
Es sei denn, wir haben die viel größeren Füße.
Gut, dass wir die Wahl haben entweder unseren eigenen Pfad zu suchen, vorausgesetzt wir sind dazu bereit ihn uns selbst freizuschlagen oder einen zu nutzen, den jemand anders geschlagen hat.
Noch sind die Spuren gut sichtbar, in ein paar Wochen werden sie ein undurchdringlicher Dschungel sein, durch den man sich kämpfen müsste. Glücklicherweise gibt es hier außenherum eine Straße, die das Erreichen des Ziel einfach macht.
Ich hätte grad gerne eine Schnellstraße zu meinem Ziel, aber blöderweise kämpfe ich mich mitten durch den Dschungel. Trampelpfade sind keine in Sicht.
Wenn ich doch wenigstens einen Esel hätte.