Ruhe statt Rummel
Gestern ließ ich, nach dem Wochenend-Einkauf, das Auto auf dem Parkpklatz
des Supermarktes stehen und lief auf Nebenwegen ins Dorf,
um zum dortigen eintägigen Weihnachtsmarkt zu gelangen.
Wie man sieht war es leicht angezuckert.
Bevor ich aber die für den Verkehr gesperrte Hauptstraße erreichte
und durch diese hohle Gasse lief, ...
... hörte ich bereits die Menschenmenge, die sich durch die Straße schob.
Und was mache ich?
Ich stecke die Nase kurz auf die Straße, sehe das große Schieben und Geschobenwerden und
drehe fluchtartig auf dem Absatz um,
ohne auch nur einen einzigen Stand aus der Nähe gesehen zu haben.
Also lief ich den Weg retour bis zum Auto und machte, auf dem Weg nach Hause, spontan mitten zwischen den Feldern halt, um dort einen ruhigen einsamen Gang durch die Felder zu machen.
Es war das erste Mal, dass ich fast panisch vor dem Weihnachtsrummel flüchtete.
Dafür durfte ich allerdings einen Blick auf ein ganzes Rudel Rehe werfen, ...
... dessen Tiere der Treibjagd vorgestern glücklicherweise entkamen.
Ich glaube, ich habe nichts verpasst.