Advent - Zeit für Stille und Ruhe?
Diesen Artikel habe ich schon im November 2008 geschrieben, weil er aber nichts an Aktualität eingebüßt hat, verhelfe ich ihm zu einem Revival und hab ihn, statt nur darauf zu verweisen, zu verlinken, aus dem Archiv in die Aktualität geholt.
Haben wir Zeit? Zeit für Stille?
Können wir Zeit mit uns allein ertragen? Können wir noch Stille aushalten?
Bringen wir es wirklich fertig Dinge zu tun, die keinen materiellen Wert haben?
Lächeln, Musik hören - ohne etwas anderes nebenher zu tun? Können wir tatenlos in ein Kaminfeuer schauen, den eigenen Gedanken nachhängen, sie kommen und gehen lassen wie Wolken am Himmel? Können wir uns wirklich noch aushalten?
Haben wir Zeit zum Spielen, Lesen, für ein Gespräch, Zeit für Langeweile, zum Meditieren?
Meditieren heißt sich selbst und die Umwelt bewusst wahrnehmen. Das kann zwischen vielen Menschen auf einer Parkbank geschehen, beim Betrachten eines Schmetterlings oder beim Spaziergang am Meer, wenn wir dem Rhythmus der Wellen lauschen oder bei einem Spaziergang im Schnee.
Können wir unsere Gewohnheiten unterbrechen, innehalten – Stille mit geringem Stellenwert aushalten?
Sicher ist die Adventszeit ein guter Zeitpunkt, einmal darüber nachzudenken,
wo wir uns Zeitinseln schaffen können, um zu reflektieren wo wir stehen und wohin wir wollen.
Ich wünsche allen Lesern noch eine schöne besinnliche Adventszeit.
Zeit für Stille, um den Stress und die Hektik des Alltags auszugleichen.