Broken Heart

Veröffentlicht auf von Szintilla

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Nicht der Kopf muß zerbrochen werden,

um in der Wahrheit weiter zu kommen, sondern das Herz.

 

Martin von Tours, (316 oder 317 - 397), römischer Soldat

 

Martin von Tours, Bischof von Tours teilte der Legende nach seinen Mantel mit einem Bettler, ein Ritual das sich alljährlich am Martinstag bei vielen Laternenumzügen wiederholt.

Gestern sah ich wieder viele kleine Dötze mit ihren Laternen durch die Staßen ziehen. Lang ist es her, dass ich mit meinen Kindern selber mitgelaufen bin und dennoch sind die Erinnerungen daran, in solchen Momenten, wieder präsent. Erinnerungen an in Plastikfolien verpackte Laternen, wenn es regnete oder stürmte, an den heißen Kakao/Glühwein und das Martinsbrezel danach, das bei uns Tradition hatte,

an die fummelige Laternenbastelei vorher ...

 

Es war eine schöne Zeit, die Wahrheit ist - sie ist vorbei, aber vielleicht laufe ich irgendwann wieder mit den Enkelkindern und den selbstgebastelten Laternen hinter einem berittenen Martin hinterher und singe bei Regen und Wind

"Rabimmel, Rabammel, Rabumm!"  

 

 

 

 

 

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Veröffentlicht in Sinn-Spruch

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F
:)
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F
ich jubeliere "Dötze", das Wort ist noch nicht ausgestorben!!! Bei uns hatte es zwei Bedeutungen, war sozusagen ein Teekesselchen, Dötze waren Kinder (Idötzkes ErstklässlerInnen) und Murmeln.<br /> Nachdem mich aber kaum jemand im weiteren D verstand, wenn ich von Dötzen sprach, ging ich zu anderen Begriffen über, umso mehr freue ich mich gerade ... was wissen schon andere Sauerkrauts vom<br /> Sprachschatz der RheinländerInnen :)<br /> <br /> zurück zum text, ich möchte weder den Kopf, noch das Herz brechen, um der Wahrheit näher zu kommen, auch wenn ich mir den einen manchmal zerbreche mit all den Grübeleien und das Herz schon hier und<br /> da einen Knacks erhielt. Selbstheilung ist ein Wunder!<br /> herzlichst<br /> Frau Blau
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S
<br /> <br /> Es gibt einige Wörter die vom Aussterben bedroht sind, die Dötze gehören sicherlich dazu. Schade eigentlich. Mir erging es ähnlich wie dir, aufgewachsen mitten im<br /> Ruhrpott (der ohnehin von vielen Sprachen und Dialekten beeinflusst ist) hatte ich Verwandtschaft im Münsterland und in der Eifel, die Mutter meiner besten Freundin war Sächsin, viele Jahre<br /> arbeitete ich mit einem Rheinländer (waschechter Kölner) zusammen und selbst verbrachte ich lange Zeit regelmäßig in Norddeutschland. Im Laufe der Zeit kamen so einige Dialektwörter zusammen die<br /> sich in meinen alltäglichen Sprachgebrauch einschlichen. Mich verstanden auch wenige, wenn ich von Mottek (Hammer), Pittermänken (scharfes kleines Messer), Krombiereschlot (Kartoffelsalat),<br /> Humansele (Ameisen) oder Bodderramm oder Bütterken sprach. Diese Begriffe kommen jetzt nur noch selten zum Einsatz, aber hin und wieder drücken sie eben durch. <br /> <br /> <br /> Ich möchte auch weder Herz noch Kopf brechen, aber das Eine wie das Andere kommt immer mal wieder vor, obwohl der Kopf um ein Vielfaches öfter zerbrochen wird. <br /> <br /> <br /> Ich schick dir liebe Grüße in einen unzerbrechlichen Tag, Szintilla<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
M
Das Foto ist total schön!!<br /> <br /> LG Mathilda ♥
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S
<br /> <br /> Manchmal hat man Glück, wenn man zum Himmel schaut und entdeckt dabei Außergewöhnliches. <br /> <br /> <br /> Ich wünsch dir einen sanften Wochenbeginn.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
B
Rabimmel, Rabammel, Rabum - das geht einem gar nicht mehr aus dem Kopf. Das war noch zu Zeiten, als die Welt noch etwas unkomplizierter war!<br /> <br /> Ich erinnere mich, dass unser Ältester einmal auf der Kirchentreppe den hlg. Martin gab für alle Kinder der Gemeinde und die war groß.<br /> <br /> Glaub aber jetzt bloß nicht, dass er das aus Überzeugung gemacht hat, er bekam dafür DM 5,00. Und wurde später Bankkaufmann. Aber die 5 DM waren nicht der Grundstock *ggg*.<br /> <br /> Doch ich erinnere mich gerne an die Martinsumzüge, die Kinder waren und sind auch heute mit Begeisterung dabei.<br /> <br /> Teilen mit anderen, das würde manchen jetzt auch gut stehen!<br /> <br /> Schönen Sonntag, Brigitte
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S
<br /> <br /> Ob die Welt damals unkomplizierter weiß ich nicht, vielleicht wussten wir etwas weniger.<br /> <br /> <br /> Er war also damals schon sehr geschäftstüchtig, dein ältester. Die 5 DM waren doch dann gut angelegt.<br /> <br /> <br /> Das Teilen ist nicht mehr so populär, das tun immer noch die am ehesten die das Wenigste haben. So soll das abert auch früher schon gewesen sein. Möglicherweise ist das aber auch gerade das<br /> Dilemma, wer immer alles hergibt, kommt selbst zu nichts. <br /> <br /> <br /> Der Sonntag ist nun schon fast vorbei, ich wünsch dir deshalb einen guten Wochenbeginn.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
Q
Wie schön, dein herzliches Himmelsbild und die Erinnerungen an die Laternenumzüge zu Martini.<br /> Bei uns werden die Laternen von den Schulkindern vorwiegend als Räbenlichtlein durchs Dunkel getragen.<br /> <br /> Liebe Grüsse in den Martinisonntag,<br /> Brigitte
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S
<br /> <br /> Etwas zerrupft das Himmelsherz - geteilt sozusagen. <br /> <br /> <br /> Die Laternen hier haben allerlei Formen und werden aus Papier geklebt, oft sind es Eulen. Rüben auszuhöhlen und mit Lichtern zu bestücken, erinnert mich an den Halloweenkürbis. Ich mag solche<br /> Bräuche gern und hoffe sie bleiben uns erhalten.<br /> <br /> <br /> Herzliche Grüße zu dir, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />