Im Märzen der Bauer ...
Frostig kalt war es gestern morgen, minus drei Grad, die Autoscheiben mussten wieder einmal mühevoll freigekratzt und die Heizung im Wagen hochgedreht werden. Wären die Morgende nicht inzwischen bedeutend heller und würde sich nicht überall zartes Grün vorsichtig aus dem Boden schieben, man würde kaum spüren dass es März ist.
Aber beim genauen Hinschauen lässt sich der Frühling nicht mehr verleugnen. In der Schafherde, die in der Nähe weidet, springen munter unzählige Lämmer umher und schon im Licht der aufgehenden Sonne sind die Bauern auf dem Feld fleißig.

Die Narzissen treiben aus und die ersten blühenden Krokusse sah ich auch schon. Bisher zwar erst auf begrünten Verkehrsinseln oder in der Innenstadt, wo es deutlich wärmer ist als auf dem freien Land. In meinem Garten wollen sich die bunten Frühlingstupfer noch nicht zeigen. Dort sind immer noch Schneeglöckchen die ersten Frühlingsboten die die wärmere Jahreszeit einläuten.
Es darf jetzt wirklich schnell wärmer werden, heißt es doch in einer alten Bauernregel: "An Kunigund wird's warm von unt' und die Kunigund feierten wir am dritten März. Hoffen wir also, dass die Flocken die im März morgens noch fallen (die immer noch hier und da angesagt werden) auch abends wieder gehen.
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