Tag der Poesie (UNESCO)
Der 21. März ist seit dem Jahr 2000 Gedenktag der Poesie
Dieser Tag ist von der UNESCO ins Leben gerufen worden,
um die Vielfalt der sprachlichen Möglichkeiten in ein besonderes Licht zu setzen
und dem Trend der neuen Medien, die die Poesie in den Hintergrund drängen,
entgegen zu wirken. Die Mitgliedstaaten der UNESCO sind aufgerufen, an diesem Tag
mit Initiativen wie Lesungen oder Dichterwettbewerben die Poesie zu stärken und besonders Schulkinder an Gedichte heranzuführen.
Mein Beitrag:
Holla di hi ....
Ich steh auf dem Laufband
und komm nicht vom Fleck
und hoff, dass das Model
in mir kommt ums Eck.
Holla di hi und holla di ho ...
Ich laufe den Weg,
ausgeführt vom Hund,
aber hoppelt der Hase,
dann gehts wieder rund.
Holla di hi und holla di ho ...
Ich steh in der Küche
und mahle das Korn,
von oben nach unten,
von hinten nach vorn.
Holla di hi und holla di ho ...
Ich stehe im Regen
und werde pitschnass,
kommt plötzlich ein Vogel;
kein Regen ist das ...
Holla di hi und holla di ho ...
Ich sitze im Sessel
und kraule die Katz,
aber plötzlich da grollt sie
und hebt ihre Tatz.
Holla di hi und holla di ho ...
Ich stehe im Garten
und fege das Laub,
der Nachbar der bläst es
und ich bin jetzt taub.
Holla di hi und holla di ho ...
Mein augenzwinkernder Gute-Laune-Singsang zum Tag der Poesie ...
„Es gibt keine Kunst ohne Poesie"
Ferdinand Victor Eugène Delacroix (1798 – 1863)
Dass meine kleinen Reimchen aber nun zu Poesie
oder gar zur Kunst zählen, wage ich ernsthaft zu bezweifeln.