Der Stoische
Nichts stört ihn, weder meine Wenigkeit (mit der Kamera nur etwas 1,5 m von ihm entfernt hinter der Fensterscheibe), noch an und abfliegendes Federvolk, das sich ebenfalls am Futtersilo bedient.
Es kommt ein Spatz, bedient sich, fliegt wieder weg, der Grünfink schnabuliert an einem Sonnenblumenkern.
Es kommt ein weiterer Spatz, diesmal von der anderen Seite, der Grünfink genießt sein Mahl.
Der Spatz ist wieder weg, es kommt eine Meise und schaut sich um, kurz drauf eine zweite Meise. Der Grünfink lässt sich nicht stören, sitzt und greift sich in aller seelenruhe einen Kern nach dem anderen heraus und verspeist ihn an Ort und Stelle.
Nichts bringt ihn aus der Ruhe, nichts kann ihn stören, er fliegt erst, wenn das kleine Bäuchlein voll oder der Futtersilo leer ist.