Macht der Worte

Veröffentlicht auf von Szintilla

Ge-dichte Worte   

Worte sind die mächtigste Droge, welche die Menschheit benutzt.

 

Joseph Rudyard Kipling 1865-1936

 

 

Am Anfang war der Klang

 

Er ist der Ursprung. Klänge sind wirkungsvoll. Jedes unsrer Worte ist machtvoll, ein einzelnes Wort kann tiefer und schwerer verletzten als ein Schwerthieb. Eine äußerliche Narbe verheilt, aber ein Wort kann uns Jahre, Jahrzehnte lang verfolgen, am Selbstwert nagen, Schuldgefühle verankern. Wie sehr Klänge beeinflussen hat jeder sicher schon selbst bei Musik erlebt. Musik macht gute Laune, aktiviert, entspannt, beruhigt oder stresst. Sie hat direkten Zugang zu unsere Gefühlen. Wir geben den Worten Macht.

 

In Lewis Carrolls Buch "Alice hinter den Spiegeln" sagt Humpty Dumpty:

„[…] Da hast du Ruhm!"
„Ich weiß nicht, was du mit ‚Ruhm‘ meinst", sagte Alice.
Humpty Dumpty lächelte verächtlich. „Natürlich nicht – bis ich es dir sage. Ich meinte: Da hast du ein schönes zwingendes Argument!"
„Aber ‚Ruhm‘ heißt doch nicht ‚schönes zwingendes Argument‘", entgegnete Alice.
„Wenn ich ein Wort verwende", erwiderte Humpty Dumpty ziemlich geringschätzig, „dann bedeutet es genau, was ich es bedeuten lasse, und nichts anderes."
„Die Frage ist doch", sagte Alice, „ob du den Worten einfach so viele verschiedene Bedeutungen geben kannst".
„Die Frage ist", sagte Humpty Dumpty, „wer die Macht hat – und das ist alles. […]"

Quelle Wikipedia

 

Wenn ich ein Wort verwende, bedeutet es genau, was ich es bedeuten lasse ..., es ist der Klang, der Ton und ein harmloses Wort wird zur Waffe oder die Worte werden zur Droge.

 

 

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Veröffentlicht in Sinn-Spruch

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R
Worte sind definitiv eine Waffe - manchmal sogar tödlich. Worte können auch eine Droge sein; und benutzt werden die Worte dann auch - eben als Droge - eingesetzt, um Menschen zu betäuben o. Ä. In<br /> diesem Zusammenhang würde ich die Worte von Kipling deuten ...<br /> LG,<br /> Ralph
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S
<br /> <br /> Ja, genauso sehe ich das auch. Eine Verletzung durch Worte verheilt nicht wie eine äußerliche Verletzung. Die inneren Verletzungen tragen wir ein lebenlang mehr<br /> oder weniger bewusst mit uns herum.<br /> <br /> <br /> Ich finde, Kipling hat einen nicht ganz offensichtlichen Sachverhalt kurz gut auf den Punkt gebracht.<br /> <br /> <br /> LG, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
B
Die Kommentare oben hatte ich nicht gelesen. Aber ich bleibe dabei, das Taktgefühl sollte gewahrt bleiben.<br /> <br /> Lieben Gruß dir, Brigitte
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S
<br /> <br /> Taktgefühl ist ein wichtiges Stichwort im Umgang miteinander.<br /> <br /> <br /> Nochmals lieben Gruß, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
B
Ganz recht, mit Worten ist es möglich viel stärker zu verletzen als mit Hieben. Aber ein liebes Wort hat wirklich Macht. Und hält an, ist unvergesslich.<br /> <br /> Ich finde darum auch, dass man beim Umgang mit Worten das Taktgefühl nicht verletzen darf, denn - ein böses Wort, das ist unvergesslich. Prägt sich ein und wird nie gelöscht.<br /> <br /> Aber, du weißt scho, dass i di moag!<br /> <br /> Wünsch dir einen schönen Abend! Hier hat das so einen Nebel, dass ich beim Gang ins Bett ein Nebelhorn benötige.<br /> <br /> Lieben Gruß, Brigitte
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S
<br /> <br /> Wie verletzend Worte sein können kann vielleicht nur jemand ermessen der es erfahren hat. Die wohlwollenden Worte nimmt man in der Regel gebauchpinselt entgegen,<br /> ohne lange darüber nachzudenken. <br /> <br /> <br /> Pass mal auf, dass du nicht mit wem kollidierst im Nebel, mit dem Chef zum Beispiel.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
B
Droge + benutzt... passt nicht. Kenne das Original aber nicht. Ist aber trauriger Blog- Alltag, Zitate zu schleudern.<br /> Vgl. auch Belgien: Seit 18 Monaten hat niemand dort "die Macht"....und es fluppt besser als in GR, I, E, POR; um vom Fascho- Ungarn nicht zu reden. Gestern hat auch der, der die Macht haben sollte,<br /> aufgegeben. Hat also in B das Volk die Macht, obwohl es nicht aus Klugschwätzern besteht? Und wird die NATO das dulden? Die hat zwar kein "Wort", da Militärköppe, aber die Droge Bombe, ...aber<br /> Kipling kann ja nichts mehr sagen. Zu seinem Stuss. Ich, fassungslos, auch nicht mehr.<br /> "Denken Sie daran, dass Sie für den Inhalt der von Ihnen veröffentlichten Kommentare verantwortlich sind." Es ist so absurd.
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S
<br /> <br /> Das sehe ich anders.Zuerst einmal nicht in einem so großen politischen Kontext, sondern hier, wie es in meinen Worten nach dem Zitat von Kipling anklingt, auf den einzelnen Menschen bezogen. Mein<br /> Blog ist kein politischer Blog, deshalb sind auch Zitate nicht politisch zu sehen. Ich maße mir nicht an zu beurteilen, ob in Belgien ohne "Macht" etwas besser oder schlechter funktioniert als<br /> bei uns, dazu habe ich zu wenig Einblick in die Zusammenhänge, ich lebe nicht in Belgien. Ich sehe meinen Blog auch nicht als Zitateschleuder, sondern benutze sie, um eine eigene Meinung zu<br /> unterstützen und meine Meinung ist, dass Worte Macht besitzen. Sag einem Menschen immer wieder, dass er nichts kann und er wird nichts können, sag ihm wiederholt, dass er nichts wert ist und er<br /> wird sich wertlos fühlen, sag ihm wie toll du ihn findest und er wird aufblühen, deine Nähe suchen und die Bestätigung seiner Genialität immer wieder haben wollen.(Droge) Warum gibt es in allen<br /> Religionen Worte (AUM), Sätze (Om mani padme hum), Gebetsmühle, Rosenkränze deren Gebete ständig wiederholt werden? Warum habe viele Menschen ihre eigenen Glaubenssätze? Beispielsweise: "Ich bin<br /> zu blöd für ...", oder gegenteilig: "Ich bin in Ordnung wie ich bin." Affirmationen haben Wirkung und sie sind nur Worte. Stuss ist das Zitat keineswegs, allenfalls lässt sich über die<br /> Defiition von Macht und Droge diskutieren. Aber was jetzt absurd sein soll habe ich nicht verstanden. Das Zitat, mein Post oder dein Kommentar?<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />