Letzter Tag des Jahres
Wieder ist ein Jahr dahin. Wie lang erscheint es uns, wenn wir auf etwas warten und wie schnell war es vorbei, wenn wir zurückblicken.
Dieses Jahr war für mich insofern ein besonderes, weil ich offiziell im Sommer mein Berufsleben beenden konnte, was für mich bedeutet ich darf jetzt arbeiten, wenn ich will, ich muss nicht mehr. Wie schön. Das ist ein völlig anderes Grundgefühl. Wie viel Druck könnte man vielen Menschen nehmen, wenn es das BGE gäbe ...
Noch immer habe ich Kinder/Jugendliche die ich weiterhin auf ihrem Weg durch die Schule betreuen darf und dies werde ich tun solange ich Freude daran habe oder solange es Kinder gibt, die mir anvertraut werden.
Ansonsten verlief dieses Jahr für mich unspektakulär, eines wie viele andere, es gab kleine und größere Freuden, hier und da ein Zipperlein - alles war gut und bleibt auch hoffentlich so. Einzig die Temperaturen/Klimaphänomene gaben/geben mir Anlass zur Sorge. Wir haben Dezember und es blüht noch so viel oder schon, wie aktuell die Primeln.
Zum Ende des Jahres gönnte ich mir einen spätabendlichen Ausflug in die Stadt, um endlich die Lichterbäume am Bahnhof zu fotografieren (der sich nun auch endlich HBF nennen darf), die dort als winterliches Lichtkonzept stehen. Ebenso beindruckend ist das Lichtkonzept am Heinrich-von-Kleist-Forum. Es steht seit Jahren und auch das sah ich noch nie am Abend.
Manchmal sollte sich frau dazu aufraffen die Komfortzone zu verlassen, sie heißt nicht umsonst "Komm fort"-Zone. So beende ich das Jahr hier im Blog lichtvoll in der Hoffnung, dass sich das Licht auf das nächste Jahr übertragen lässt.
So wünsche ich allen einen friedlichen Jahreswechsel und einen
versöhnlichen Abschluss mit dem zu Ende gehenden Jahr 2019.