Lizzy
Meine grüne Hölle beginnt Früchte zu tragen. Nicht nur, dass die Erd- und Himbeeren reifen, nein, auch die Tierwelt wird üppiger. In der Wiese hüpften und hopsen bei jedem Schritt Heupferdchen und Grillen davon, der Blühstreifen wird von mannigfaltigen Insekten angeflogen. Das alles gibt es nun schon länger zu bestaunen.
Aber am vergangenen Wochenende durfte ich das erste Mal, seit ich hier wohne (und das sind nun bald 16 Jahre), eine Eidechse im Garten beobachten. Das hübsche kleine Tier sonnte sich auf dem warmen Rand eines Blumenkübels und war so gnädig dort auch sitzen zu bleiben, bis ich den Fotoapparat geholt hatte, der glücklicherweise nie weit von mir entfernt ist.
Jetzt habe ich die Hoffnung, dass dort wo eine ist auch mehrere sein dürften. Zuerst einmal werde ich als nächstes einen Steinhaufen an einer sonnigen Stelle zwischen meinen Kübeln aufschichten, vielleicht bekomme ich die kleine Echse dann öfter zu sehen.