Ultimative Wurmkur

Veröffentlicht auf von Szintilla

Im Bücherkatalog fand ich ein Buch, das ich spontan bestellte. Der Titel: "Lieber das Blatt wenden als im Frust enden", Autorin Barbara Berckhan, Dipl. Pädagogin.

Es beinhaltet eine Strategie für den persönlichen Aufschwung. In einfacher Sprache, mit vielen Fallbeispielen, zeigt Frau Berckhan die Stolperfallen auf die uns so oft auf dem Weg begegnen. Schon auf den ersten Seiten habe ich mich festgelesen und fühlte mich beschrieben und ertappt.

Die freiberuflich arbeitende Kommunikationstrainerin schreibt von verwurmten Verhältnissen die sich einschleichen und dessen Lösungen zur unendlichen Geschichte mit absoluter Frustgarantie werden, wenn nur einer sie lösen will. Sie beschreibt, dass das Denken die fatale Angewohnheit besitzt immer in vertrauten Bahnen bleiben zu wollen.

Gut beschrieben werden auch die unterschiedlichen Menschentypen, die Traumtänzer, die fantastische Ideen ausbrüten, wundervolle Visionen haben, aber dann stecken bleiben und nie etwas von den erträumten Dingen umsetzen, die Macher, die Tag für Tag tapfer ihre TO-DO Listen abhaken, aber vor lauter Arbeit nicht dazu kommen, auf ihr Herz zu hören und ihren Sehnsüchten zu folgen.Sie sitzen im Hamsterrad und verhindern so sich visionäre Ziele setzen zu können und sie vergisst auch die fröhlichen und liebenswerten Chaoten nicht, die ziellos irgendwann, irgendwas machen und irgendwo ankommen.

Leicht hab ich mich wiedergefunden in den Beschreibungen und schon auf den ersten 50 Seiten etwas entdeckt, wozu ich sofort ja sagen konnte. Nämlich einen falschen Glaubenssatz den ich seit Jahren mit mir führe, der mir aber noch nie bewusst wurde. Nun heißt es daran arbeiten und ihn loswerden, durch einen besseren ersetzen.

Am besten aber gefällt mir ihre Formulierung, dass sich jeder seinen eigenen Stern suchen und pflücken sollte und dass das nicht mit Angst geschehen kann. Sterne werden nur in liebevoller Umgebung geboren und können auch nur mit freigelassener Liebe gefunden und gepflückt werden.

Ich bin schon sehr gespannt, ob ich innerhalb dieses Buches noch mehr Stolpersteine finde die ich mir selbst in den Weg lege.

Machen wir die ultimative Wurmkur und werden wir zu visionären Sternenpflückern, die sich ihren Traum vom Leben ein Stück näher holen. Wissen was ich will weiß ich schon, das ist schon mal ein wichtiger erster Schritt.

 

 

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Veröffentlicht in Les-Bar

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M
<br /> Lösch doch einfach nix, frisst doch keen Brot!<br /> <br /> <br /> Hab deinen "Strickbaum"-Artikel auf Kommigedichte 11 "verarbeitet". Hatte in diesem Zuge mal gegoogelt wegen dem sogenannten Guerilla-Stricken, was tatsächlich in letzter Zeit in<br /> Mode gekommen ist. Na ja, wer's mag.. Finds nicht so schick. Ob det den Bäumen jefällt, gloob ick och nich!<br /> <br /> <br /> Juts Nächtele und nochmal vielen Dank für Deine fruchtbaren Inspirationen  :)<br /> <br /> <br /> Micha<br />
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S
<br /> <br /> Stimmt schon, dass die Artikel kein Brot fressen, wenn sie stehen bleiben. Nur habe ich in der Anfangszeit ziemlich blauäugig veröffentlicht und so manchen Beitrag löschte ich dann doch<br /> vorsichtshalber wegen ungeklärten Urheberrechts oder weil ich mir bei Bildern unsicher war. Eigentlich soll das alles jetzt so bleiben, aber wenn mir noch was auffällt bei den alten Einträgen<br /> kann es doch sein, das mal was verschwindet.<br /> <br /> Wenn mal so ein Baum eingestrickt wird, finde ich das schon witzig, aber es darf nicht Mode werden.<br /> <br /> Allerdings habe ichum den Stamm meiner großen Yuccapalme (die im Winter im Wohnzimmer steht) vor einigen Jahren einen Webteppich gewickelt, weil die Katze sie als Kratzbaum verwenden wollte. Und<br /> siehe da, als ich sie im Frühjar auf der Terrasse auswickelte (die Yuccapalme, nicht die Katze), hatte sie im Dunklen, unter dem Teppich, ganz viele neue Triebe ausgebildet. Ist bei meiner Yucca<br /> jetzt in Mode gekommen, im Winter trägt sie Teppich. <br /> <br /> Das musst du aber jetzt nicht als modische Inspiration nehmen und im Winter Teppich tragen. Das sähe bestimmt seltsam aus ... *g*<br /> <br /> Gute Nacht auch dir.<br /> Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
M
<br /> Das war eine gute Idee!<br /> <br /> <br /> Es gab da zum Beispiel mal einen Artikel von Dir aus der Zeit, kurz nachdem wir uns gerade kennengelernt hatten. Es war irgendwas mit der Entwicklung von Worten - also ihrers Ursprungs, ihrer<br /> Anwendung, der Semantik ecetera. Seit 4 oder 5 Jahren will ich auf diesen Artikel antworten. Wartest Du noch mal so lange? :) <br /> <br /> <br /> Tja, in der Regel ist das doch so - bei wessen Blog auch immer - es kommen 3-4 Kommentare und dann verschwindet der Artikel in der Staub-Kammer.<br /> <br /> <br /> Tja - aus irgendwas lernen - Fehler begehen wir wohl leider nicht niur, um sie schmerzlich zu erkennen, sondern auch, um sie zu wiederholen...<br /> <br /> <br /> Lieben Gruß: Micha<br />
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S
<br /> <br /> Oh Micha,<br /> ich bin die Geduld in Person. Ich freue mich über Kommentare auch nach zehn Jahren noch. *g*<br /> Lass dir Zeit, blöd wäre nur, wenn der Artikel in der Zwischenzeit verschwindet, aber es gibt ja täglich neue.<br /> Es ist eben ein Blog und keine Homepage, da zählt immer nur der neueste Eintrag. Deshalb liebe ich Bücher die man in die Hand nehmen kann, so wie deinen schöner Gedichtband. Da lässt es sich so<br /> herrlich drin stöbern und blättern, auch mal zwischendurch. <br /> <br /> Liebe Grüße zur Nacht, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />
M
<br /> Liebe Szintilla,<br /> <br /> <br /> Danke für den Link zu diesem wunderbar-interessanten Artikel! Es lohnt sich immer wieder, bei Dir zu stöbern, eigentlich könnte man das doch ohne "Fingerzeig" tun. aber das Hamsterrad...hindert<br /> einen daran, nicht "schnelllebig" zu sein in der Welt, über die man sich beschwert, weil sie so verdammt schnelllebig ist.<br /> <br /> <br /> Lieben Gruß vom Micha 2014 an Szintilla 2010..<br />
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S
<br /> <br /> Lieber Micha,<br /> <br /> <br /> mir kam spontan die Idee, von Zeit zu Zeit einfach mal willkürlich einen Blick zurückzuwerfen. Das Buch habe ich damals gelesen, war anschließend voller Begeisterung hochmotiviert, aber wie es so<br /> ist, für einige Zeit schlau gelesen und danach war es wieder aus den Fokus. Das Hamsterrad ist es aus dem man so schwer herauskommt.<br /> <br /> <br /> Manche Texte muss man vielleicht auch zwei oder dreimal lesen, bevor sie greifen und wir etwas davon umsetzen können. Was mich allerdings ziemlich ankratzt ist, dass das schon vier Jahre her ist,<br /> dass ich das Buch las und ich noch immer (fast) an der gleichen Stelle stehe ...<br /> <br /> <br /> Sonnige Abendgrüße, Szintilla<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
B
<br /> Dies Buch ist sicher sehr hilfreich! Es wird aufdecken helfen und auch ändern. Wir sind ja alle irgendwie in irgend etwas verhaftet.<br /> <br /> Für mich persönlich kann ich sagen, dass ich noch nie mit etwas "hinter dem Berg" gehalten habe. Ich sage und handle einfach nach dem, was mir richtig erscheint. Das ist keinesfalls immer bequem.<br /> Wir Frauen neigen allerdings dazu, immer zuerst zu schauen, ob es den anderen allen recht ist. Das mache ich nicht mehr. Natürlich bin ich nicht rücksichtslos. Aber ich melde meine Ansprüche auch<br /> an und führe sie durch.<br /> <br /> Vollkommen befreit von irgendwelchen Zwängen habe ich mich, als ich mich entschloss vorzeitig - mit Abschlag natürlich - in Rente zu gehen. Auch wenn nun etwas weniger zur Verfügung steht, sofort<br /> würde ich das wieder machen.<br /> <br /> Schönen Sonntag, Brigitte<br /> <br /> <br />
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S
<br /> <br /> Ich mag Bücher die Aha-Effekte für mich beinhalten. Manchmal ist es ein einziger Satz der etwas aufzeigt oder eine bis dahin noch nicht gezogene Verbindung<br /> herstellt. Ansprüche anmelden, sie auch durchsetzen, dabei aber nicht rücksichtslos werden ist bestimmt der absolut richtige Weg.<br /> <br /> <br /> Von dem Ziel vorzeitig in Rente zu gehen (was ich auch gedanklich schon durchspielte) bin ich trotzdem noch ein paar Jahre entfernt. Ich bin auch der Meinung lieber mit etwas weniger zurecht<br /> kommen, dafür aber weniger in Zwängen festgehalten zu werden, die nur Druck oder Stress bedeuten. Früher in Rente zu gehen ist auf jeden Fall eine gute Option, wenn die finanziellen Mittel dann<br /> zum Leben ausreichen.<br /> <br /> <br /> Liebe Grüße, Szintilla<br /> <br /> <br /> <br />