Oskar ist umgezogen und wohnt nun auf der Terrasse.
Das bekommt ihm gut, denn er wird langsame ein richtiger Avocadobaum.
Na, ein Avocadobäumchen, ich will ja nicht übertreiben.
Oskar ist umgezogen und wohnt nun auf der Terrasse.
Das bekommt ihm gut, denn er wird langsame ein richtiger Avocadobaum.
Na, ein Avocadobäumchen, ich will ja nicht übertreiben.
Manchmal bergen auch trübe Tage versteckte Freuden. Der Samstag zeigte sich mit Wettermix, mal grau, mal sonnig, nicht wirklich verlockend.
Gelangweiltes Gewurschtel am PC, aufarbeiten von liegengebliebenem Schhreibkram, vorbereiten von anstehenden Terminen ..., bis es klingelte und ich ein Päckchen erhielt, dass ich nicht bestellt hatte.
Ein Überraschungspäckchen.
Überraschungen in Blau mit Original Nordseeluft und Nordseeduft.
Schnuppern an zwei großen Muschelkalkschalen erzeugte Möwengeschrei im Ohr, fast spürte ich die Salzpartikel und den Wind auf der Haut prickeln, während durch die Finger eine glatte, sich seidig anfühlende blaue Muschelkette glitt. Es zog mich förmlich in den Norden ... Missmut wohin bist du entflohen? Plötzlich war er weg und ein Lächeln machte sich breit.
Dazu die hübsche Gutelaunetasse. Es fehlte nur noch der Standkorb auf der Terrasse und Sand unter den Füßen oder ein Ticket in den Norden.
Die Überraschung war gelungen, gedanklich bin ich seit gestern im Urlaub. Die Arbeit wird auf Montag verschoben und da der bekanntlich auch oft blau ist, die kommende Woche eine kurze ist, weiß ich schon wer an den verbleibenden Tagen rotiert ...
Ein liebes Danke geht an die Absenderin des Päckchens, die mir damit ein tolles Urlaubsgefühl bescherte.
Die einzige Mohnblüte die mir bisher in diesem Jahr vor die Linse kam ...
... musste für künstlerische Experimente herhalten.
Zur Zeit läuft alles irgendwie gegen den Strom, nichts ist so wie es sein sollte.
Der Winter hat fast alle meine Kübelpflanzen dahingerafft, die Frühjahrsbepflanzung habe ich, wegen des miesen Wetters, übersprungen, die
Sommerbepflanzung noch nicht mal angedacht. Es gedeihen die Wildkräuter Taubnessel, Springkraut,
Vogelmiere und
Löwenzahn im Topf, der alternative Biogarten. Ich kann sie teilweise als Salat ernten.
Auf der Fensterbank geht es ähnlich chaotisch zu. Einer Amarillys, die normalerweise zu Weihnachten blüht, fällt ein einmal im Sommer blühen zu wollen und sie treibt einen Blütenstiel und die Kresse wächst in einem seltsamen Gefäß. Die Fotos kommen später, wenn es grünt und blüht.
Der Mai war bis auf wenige Tage kühl und nass und genauso verabschiedet er sich auch. So nass, dass selbst am Himmel eine Ente gegen den Strom schwimmt. Den Lichtwasserfall bergauf.
Vielleicht ist es ein Zeichen, dass es ab jetzt bergauf geht, dass man dafür aber mächtig unter Wasser paddeln muss.
Streben wir also lichtwärts, aufwärts, vorwärts dem Sommer entgegen.
Vor wenigen Tagen entdeckte ich diese Wandmalerei. Hübsch bunt ist sie, passt auch irgendwie dorthin, nur was der Künstler damit sagen will erschließt sich mir nicht. DEAS - was heißt es? Wofür steht es? Ist es eine Abkürzung, ein Künstlername, ein Markenzeichen?
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Hat jemand eine andere Idee?
Die sonnigen Pfingsttage waren wahre Seelenstreichler.
Es tat gut Licht und Wärme zu genießen.
Und als ob das noch nicht genug war, setzte die Sonne noch eins drauf.
Am ersten Pfingsttag abends, die Sonne verabschiedete sich bereits,
leuchtete der Flur plötzlich rot.
Ein seltsames Rot, ungewöhnlich.
Ungewöhnlich insofern,
weil der Sohnemann erst kürzlich zwei Wände seines Zimmer rubinrot anstrich
und sich somit für uns sowieso ein neues Wohngefühl ergab.
Aber so rot war dennoch sehr ungewöhnlich.
Was dann in seinem Zimmer so leuchtete und in den Flur und auf eine Holztür strahlte,
war die Sonne die mit der Dekoration seines Fensters spielte.
Ein wunderschönes Schattenspiel,
eine warme energiereiche Lichtmalerei.
... sind die vier Kopfweiden bestimmt nicht auf dem neuesten Stand.
Aber nachdem sie im zeitigen Frühjahr einen Radikalschnitt bekamen,
zeigen sie sich jetzt schon wieder verstrubbelt.
Weidenkobolde sind eben unkaputtbar.
In der vergangenen Nacht inspirierte mich der Blick zum Mond
wieder zu einem Mondgedicht.
Sehnsuchtsmond
Eng schmiegt sich der Nebelmantel,
um Mondes sanfte Form.
So wie die Welt im steten Wandel,
sprengt täglich er die Norm.
Du schaust ihn an, vom See, vom Meer,
ich heimlich still vom Fenster.
Distanz spielt keine Rolle mehr:
„Kommt, tanzt ihr Nachtgespenster!“
Seit Jahr und Tag der Mond vereint,
was nicht zusammen ist.
Wer mit Gespenstern tanzt, statt weint,
wird sanft von ihm geküsst.
Wenn du auch bist weit fort von mir
und meine Seele klagt,
verbindet uns der Blick hinauf,
wenn mich die Sehnsucht plagt.
Wir alle sehen denselben Mond,
Nachtflug ohne Schranken.
Ein Trost, dass er die Nacht bewohnt,
Fluchtpunkt der Gedanken.
© szintilla 2012
Ich wünsche allen wunderschöne und sonnige Pfingsttage.
Genießen wir sie, bevor sie mit einem Paddelschlag plötzlich wieder vorbei sind.
Eben noch im Focus und auf dem Foto nur noch "Bremslichter".
Natürliche Renaturierung
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Die Natur erobert sich zurück ...
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... was von uns Menschen nicht mehr gebraucht wird.
Lila, als letzter Versuch. Wer kennt den Spruch nicht?
Lila, Farbe der Spiritualität. Sie hat etwas Magisches. Aber lila für eine Hausfassade ...
Zuerst sprang mich das Haus förmlich an, weil es als einziges mit ganzer Farbgewalt zwischen den grauen und weiß verputzten anderen Häusern steht. Aber je länger ich es anschaute, desto mehr freundete ich mich mit ihm an.
Ein lila Haus, ein Haus voll Magie, Mystik, Inspiration, ein Haus voller Schwingungen? Oder einfach nur ein experimenteller Versuch mal etwas anders zu machen?
Aber nachdem ich schon ein grellpinkes Gartenhaus kenne, das ich total genial finde, haut mich so schnell nichts mehr um.
Ich mag farbige Häuser und der Trend geht eindeutig in Richtung bunt. Eine große Wohnungsbaugesellschaft unserer Stadt renovierte vor nicht allzulanger Zeit einen Straßenzug, wobei die Wohnhäuser unterschiedliche Farben erhielten und zusätzlich noch mit andersfarbigen Klecksen verziert wurden. Sie machen einen fröhlichen und positiven Eindruck, trotz der alles in allem langweiligen Bauweise der 50iger Jahre.
Die Welt braucht mehr Fröhlichkeit und Leichtigkeit. Farbe an den richtigen Stellen bewirkt schon eine ganze Menge.
Nichts Süßres gibt es, als der Sonne Licht zu schaun.
Friedrich Schiller
Aktuell habe ich mich in Pop-Art verliebt.
Eine Märchenerzählerin auf einem Mittelaltermarkt.
Das Märchen"Bärenlohn für Eigennutz" , das ich vor
einiger Zeit schrieb, wird im Laufe der Zeit einen Wandel erleben. Auf die Idee kam ich, als ich von Petruschka gefragt wurde, ob sie das Märchen
ins Französische übersetzen und auf ihrem frz. Blog veröffenlichen darf.
Meine Idee ist jetzt, das ich versuchen werde dieses Märchen in so viele Dialekte und Sprachen übersetzen zu lassen wie ich auftreiben kann. Angewiesen
bin ich dabei auf Menschen mit Freude an der Sprache und natürlich am besten Muttersprachler die Zeit und Lust haben sich damit zu beschäftigen und denen als Lohn die Erwähnung als
Übersetzer hier auf der Seite reicht. Leider ist es eine brotlose Kunst, die außer der Freude an der Sache keinen Taler ins Säckl bringt. ![]()
Wie sollte es anders sein, ist die erste Version das Ruhrpottplatt. An der englischen Übersetzung wird bereits gearbeitet und was dann folgt ...? Nun
ja, dass ist eben spannend und kommt darauf an wer sich bereit erklärt an diesem Projekt mitzuarbeiten. Einige Anfragen laufen schon, die Antworten stehen aber noch aus ...
Sprichst du einen Dialekt, hast du Lust es zu versuchen?
Trau dich, kurzer Kommentar und ich melde mich ... ![]()
Zu finden ist das Märchen und die Übertragungen in andere Dialekte und Sprachen auf einer eigenen Seite und ich hoffe es kommen immer neue
hinzu.
Gucken wir doch mal über den Tellerand,
ähem, die Mauerkrone ...
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