... grade richtig.
Eben viel zu schön um vor dem PC zu sitzen.
Deshalb steht hier auch nicht viel.
... grade richtig.
Eben viel zu schön um vor dem PC zu sitzen.
Deshalb steht hier auch nicht viel.
... es wird ein blauer werden.
... seltsame Falter umher. Glitzerfalter.
Vor einigen Wochen fotografieret ich ihn als er über die Wiese stapfte,
gestern flog er über uns hinweg.
... oder Aufstand der Gartenmöbel
"Jetzt reichts mir", dachte er als er sie kommen sah. Er war sauer und genervt. Wer steht schon gerne jahrelang bei Wind und Wetter draußen, nur um bei Bedarf sofort verfügbar zu sein. "Du wirst dich wundern, ich lass es krachen heute", schwor er. Vor lauter Vorfreude bogen sich seine Beine leicht, als sie ihn zurecht rückte.
Sie merkte nichts von seinen heimtückischen Absichten und vertraute ihm wie jedes Mal, wenn die Sonne verlockend auf die Terrasse schien. Als er sie spürte grummelte er leicht knatschig: "Du hast mich lange genug besessen!" und wippte ein wenig, als sie ihre Position veränderte um es sich bequem zu machen. Reglos verharrte sie und betrachtete versonnen die weißen Wolken, die sich malerisch über den blauen Himmel schoben, nichts ahnend von dem Unheil, das sich unter ihr zusammenbraute. Während sie ihren Gedanken nachhing, lief, von ihr immer noch unbemerkt, der suizidale Countdown des Plastikwesens. Plötzlich krachte es gewaltig. Er ging nicht leise von dieser Welt sondern mit lautem Getöse und sie fand sich ruckartig einen halben Meter tiefer sitzend. Mühsam rappelte sie sich auf und betrachte die Einzelteile zu ihren Füßen. "Nun ja, tiefer gelegt ist in!" grinste sie und fragte das Stuhlbein, das sie aufhob und in der Hand hielt: "Hättest du mich nicht vorwarnen können?" Es schwieg beharrlich und weigerte sich auch nur einen Mucks von sich zu geben.
Da lag er nun, seltsam verbogen. Bizarr baumelte ein Beinstumpf in der Luft. Ein winkendes Mahnmal der Ausbeuterei, hatte sie ihn doch nur beachtet, um sich auf ihm die Stunden zu versüßen. Jahrelang war er hin und her gerückt worden, mal hierhin, mal dorthin, bis er total verrückt war. Mehr oder weniger heftig war er gerückt, bedrückt und besessen worden. Doch nun war es genug. Er hatte seine Belastungsgrenze erreicht. Diesen Sommer, falls er noch käme, sollte sie ihn nicht mehr quälen, das hatte er erfolgreich verhindert. Sollte sie doch sehen wie sie von jetzt an ohne ihn zurecht kam.
Offensichtlich litt der Gute an Selbstüberschätzung, wusste er doch nichts von der Massenware, die nur darauf wartete ihn zu ersetzen. Bald ist Sommerschlussverkauf in den Gartenmöbel-Centern, dort wird dann ein neues Plastikwesen aus der Anonymität der Masse befreit werden, um sein bedrückendes Schicksal auf der Terrasse antreten.
Neben dem Pink von Rhododendron leuchtet vor allem zur Zeit das Orange
des Habichtskrauts und das Weiß der Margeriten
aus den stehengebliebenen Wieseninseln.
It's a Barbie-World ...
Passend zum gestrigen Rhododendron, die Pinkifizierung der Welt!
Samenstand der Felsenbirne
Die Samen der Vergangenheit sind die Früchte der Zukunft.
Buddha
"Die Fantasie ist das Auge der Seele."
Joseph Joubert (1754-1824)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Man spricht von einer Pareidolie, wenn das menschliche Hirn versucht,
bekannte Objekte und Bilder in eigentlich chaotischen Strukturen,
wie Wolken oder Gesteinsformationen zu erkennen. (Wikipedia)
Hier müssen die Mäuse noch mit Speck und Käse zufriedengestellt werden ...
... ersatzweise geben sie sich auch mit kleingehackten Buchstaben zufrieden.
Nur brauchen sie davon den Inhalt mehrerer Buchseiten.
... momentan herrscht Regenzeit mit Sonnenschnipseln.
Inzwischen setzte sich die Sonne durch und funkelt ohne Tropfen.
Einige Bilder aus dem Blog gibt es auch hier:
als Kalender, Leinwand oder Karten.
Neueste Kommentare